Erfahrungen & Bewertungen zu Christina Himmelmann
Warum Digitale Basiskompetenzen jetzt so wichtig sind | Christina Himmelmann
Warum Digitale Basiskompetenzen jetzt so wichtig sind | Christina Himmelmann

(Analyse DE vs. AT auf Grundlage D21-Digital-Index 2025 – Quelle am Ende des Textes)

Heute gibt es eine kleine Sonderausgabe meines Newsletters zum Thema Digitale Basiskompetenzen. Die neue Vergleichsstudie „Österreich und Deutschland im D21-Digital-Index“ zeigt deutliche Unterschiede im Umgang mit Digitalisierung und bringt überraschende Erkenntnisse für die Ausbildung und die Zusammenarbeit mit jungen Menschen.

Und genau das betrifft alle, die:

ausbilden

ein Team führen

Fachkräfte entwickeln

Recruiting betreiben

junge Zielgruppen erreichen möchten.


Kernerkenntnis: Digital = nicht automatisch kompetent

Besonders spannend: nur weil Menschen digitale Medien selbstverständlich nutzen, bedeutet das noch lange nicht, dass sie digitale Risiken, Fakten oder Zusammenhänge beurteilen können.

Die größten Kompetenzlücken liegen nicht in Office-Kenntnissen, sondern bei:

  • Quellenbewertung
  • Umgang mit KI
  • Erkennen von Fake-Inhalten
  • Cyber-Risiken
  • Urheberrecht
  • digitale Sicherheit
  • Datenschutz und Cloud

Das gilt vor allem für junge Menschen.

➡️ „digital unterwegs“ ≠ „digital kompetent“


Deutschland vs. Österreich – die wichtigsten Unterschiede

Österreich:

höheres Kompetenzniveau

höherer Digital-Index

höhere Lernaktivität

ältere Generation erstaunlich digital

Deutschland:

schlechtere digitale Grundkompetenzen

weniger Weiterbildungsaktivität

digitale Ungleichheit besonders groß

weniger Resilienz bei Veränderung

22 % der Deutschen haben sich im letzten Jahr kein digitales Wissen angeeignet (Österreich nur 13 %).


Was bedeutet das für Ausbildung, Unternehmen und Fachkräfte?

Wir müssen digitale Basis Skills heute als Teil der beruflichen Grundbildung verstehen.

Dazu gehören:

  • digitale Zusammenarbeit
  • kritisches Denken online
  • KI-Kompetenzen
  • Medienkompetenz
  • Datenkompetenz
  • digitale Sicherheit
  • Urheberrecht
  • Cyber-Awareness

In Österreich hat man das bereits stärker verankert.


Ausbildung in Deutschland muss digitaler werden

Die zentrale Frage lautet heute nicht mehr:

„Welche Tools müssen Auszubildende lernen?“

Sondern:

„Wie befähigen wir junge Menschen, digitale Inhalte sicher und verantwortungsvoll zu bewerten?“

Das ist ein klarer Bildungsauftrag.


Für Fach- & Führungskräfte bedeutet das:

Digitale Weiterentwicklung ist keine Option mehr, sondern eine berufliche Notwendigkeit.

Unternehmen, die jetzt handeln, gewinnen:

bessere Employer-Branding-Position

attraktivere Ausbildungsplätze

stabilere Teams

schnellere digitale Produktivität

weniger Fehler und Unsicherheiten


5 direkt umsetzbare Schritte

1. Pflichtmodule in der Ausbildung einführen

Beispielsweise:

  • KI verstehen
  • Fake erkennen
  • digitale Sicherheit
  • Quellen prüfen

2. Micro-Learning einführen

15 Minuten pro Woche reichen. Ein Thema – eine konkrete Handlung.


3. Digitale Lernnachweise einführen

Kompetenz sichtbar machen

Fortschritt zeigen


4. Ausbilder*innen digital qualifizieren

AEVO braucht heute digitale Ergänzung:

  • digitale Didaktik
  • Tools
  • KI-gestützte Ausbildung
  • Zusammenarbeit online

5. Weiterbildungszeiten verbindlich planen

Nicht „wenn Zeit übrig bleibt“, sondern geplant und verankert.


💡 Nutzen für Unternehmen

  • höhere Ausbildungsqualität
  • produktivere Teams
  • bessere Nachwuchsbindung
  • weniger digitale Unsicherheit
  • weniger Fehler & Risiken
  • schnellere Arbeitsprozesse

💬 Mein persönliches Fazit

Wir befinden uns mitten in einem technologischen Wandel – aber das eigentliche Thema ist ein Bildungs- und Kompetenzwandel.

Deutschland verschläft digitale Basiskompetenzen – Österreich zeigt, dass es anders geht.

Wer jetzt ausbildet, hat die Chance, junge Menschen wirklich fit für die Zukunft zu machen – und gleichzeitig die eigene Organisation zu stärken.


Mein Angebot für Arbeitgeber und Ausbildungsverantwortliche

Ich unterstütze Unternehmen dabei, Ausbildung und digitale Kompetenzen zusammenzubringen – praxisnah, verständlich und sofort umsetzbar.

👉 AEVO-Inhouse Schulungen 👉 digitale Ausbildungskompetenz 👉 KI-Kompetenz für Ausbilder 👉 Online-Live-Trainings

➡️ direkt anwendbar ➡️ modern ➡️ praxisorientiert

Mehr Informationen hierzu: https://aevo-ausbilderschein.de/


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Quelle: https://initiatived21.de/publikationen/d21-digital-index/2024-25/digitale-gesellschaft-im-ve

❓ FAQ – Häufige Fragen

1. Was versteht man unter digitalen Basiskompetenzen?

Digitale Basiskompetenzen sind grundlegende Fähigkeiten im sicheren Umgang mit digitalen Medien, Tools, KI, Daten und Informationen. Dazu gehören auch Medienkritik, Datenschutz und digitale Zusammenarbeit.


2. Warum sind digitale Kompetenzen heute Teil der Ausbildung?

Weil digitale Skills inzwischen berufliche Grundvoraussetzung sind – unabhängig von Branche oder Ausbildungsberuf. Sie sichern Beschäftigungsfähigkeit und machen Unternehmen zukunftsfähig.


3. Sind junge Menschen wirklich digital kompetent?

Junge Menschen nutzen digitale Angebote selbstverständlich, verfügen aber häufig nicht über Urteilsfähigkeit, Datenschutzwissen oder Cyber-Awareness. Digital sein heißt nicht digital kompetent sein.


4. Wie können Unternehmen digitale Fähigkeiten bei Azubis fördern?

Durch Micro-Learning, verpflichtende digitale Lerninhalte, praxisnahe Workshops und digitale Weiterbildungsangebote für Ausbildende und Teams.


5. Welche digitalen Kompetenzen fehlen Unternehmen aktuell am meisten?

Besonders fehlen Kompetenzen rund um KI, Quellenbewertung, Sicherheit, digitale Zusammenarbeit, Datenkompetenz und kritisches Denken im digitalen Raum.